Sonntag, 30. August 2015

Die Arbeitswelt ruft ... und meine Angst antwortet

Wie einige von euch bereits wissen, sitze ich zur Zeit an meiner Abschlussarbeit für mein Studium. Danach soll es, wenn möglich, schnellstens ins Arbeitsleben gehen, damit die Lücke im Lebenslauf nicht zu groß wird. Der ist sowieso schon ein besoffenes Gestolpere über Stock und Stein!
Am kommenden Dienstag habe ich bereits mein erstes Vorstellungsgespräch - ein Trainee Jahr in der Altenhilfe bei einer Stadt. Das grenzt fast an ein kleines Wunder, denn ich habe bisher nur diese eine Bewerbung abgeschickt. Eine gewisse Grundnervosität ist bei Vorstellungsgesprächen sicherlich normal, aber sie darf mich nicht bei den wichtigsten Fragen lähmen.

Dienstag, 18. August 2015

Neue Diagnose - oder alte Unterhose??

Dann aber eine sehr alte, die ich anscheinend fleißig in dem hintersten Winkel meines Schrankes horte, denn ich weiß, dass es schon einmal um 2008 herum im Raum stand - die Dysthymie

Damals war ich in tagesklinischer Behandlung und mein dortiger Therapeut äußerte es nur als vage Vermutung - ohne feste Diagnose. Danach recherchierte ich im Internet mit dem Ergebnis: "Das habe ich sicher nicht! - Restzweifel allerdings auch nicht ausgeschlossen!"
Meine neue Psychotherapeutin äußerte jetzt, knapp 7 Jahre später, eine ähnliche Vermutung. Aus heutiger Sicht ist es für mich gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Durch eine umfangreiche Anamnese mit allem Pipapo wie Fragebögen soll geklärt werden, in welche der vielen diagnostischen Schubladen ich denn nun gehöre. Das waren in meinem Leben mit professioneller Hilfe schon einige - nur wenige davon waren wirklich richtig und zutreffend.

Was ist also diese Dysthymie?


Sonntag, 16. August 2015

Therapie - ein Neuanfang?

Seit drei Wochen besuche ich probatorische Sitzungen für eine neue Therapie - ich habe es geschafft nach den zwei nicht zu mir passenden Therapeuten noch einmal meinen Mut und auch meine Hoffnung einzusammeln und weitere anzurufen. Dabei hatte ich sehr viel Glück - siehst du, Annie, du bist nicht nur vom Pech verfolgt!

Samstag, 1. August 2015

Neue Kraft schöpfen

Extreme Müdigkeit gepaart mit hohem Schlafbedürfnis, kein Antrieb, absolut miese Laune, keine Motivation oder auch Nullbockstimmung - solche Phasen erlebt jeder von uns mindestens einmal in seinem Leben. Für uns Depressionserkrankte fühlen sie sich wie ein SuperGAU an, der sich quälend lang hinziehen kann - zum Teil bis zu einer tiefen Verzweiflung, in der Suizid als die beste aller Lösungen erscheint. Gerade deshalb ist es wichtig vor der völligen Erschöpfung die Reißleine zu ziehen.