Über mich

Die Depression und ich
Das alltägliche Chaos einer jungen Frau mit Depressionen

Jeder von uns hat Phasen, in denen er das Licht vor lauter Dunkelheit nicht mehr sehen kann. Ich glaube an die Fähigkeit in uns dieses Licht immer wieder neu zu entdecken. Geht mit mir auf die Reise.

Mit diesem Blog kannst du mich auf meinem steinigen Lebensweg begleiten. Vielleicht erkennst du auch die ein oder andere Situation wieder und wir können uns gegenseitig Mut machen. Zusammen sind wir stark! Zusammen treten wir aus dem Dunkel!

Wer bin ich also?

Ich heiße Annie und ich habe Depressionen!
                                                           ... aber sonst bin ich ganz umgänglich

Ich bin 33 Jahre jung, wohne mit zwei Rennmausdamen in einer WG und komme aus einer der schönsten Städten des Ruhrgebietes. Im Moment stehe ich kurz vor meiner Abschlussarbeit in meinem Studium der sozialen Arbeit.
Neben meinem Studium interessiere ich mich noch für:
  • Natur - ich liebe Spaziergänge fernab des lauten Stadtlärms, mir geht das Herz auf, wenn ich die Vögel zwitschern höre 
  • Fotografie - ich halte am liebsten wundervolle Momente in der Natur fest 
  • Reisen - ich bin unglaublich gerne in anderen Ländern unterwegs, bevorzugt in warmen Regionen, die am Meer liegen - eins meiner Lieblingsländer: Spanien 
  • Bücher - in Phasen der Lesesucht verschlinge ich Thriller und Krimis, hin und wieder auch Fantasy - einige meiner Lieblingsautoren: Camilla Läckberg, Sebastian Fitzek, Lisa Jackson 
  • Spiele - ja, ich bin eine kleine Computerspielerin - sehr gerne Rollenspiele, point-and-click adventures, Brettspiele ergeben sich leider nicht so oft, wie ich das gerne hätte 
  • Sport - ich schwimme sehr gerne, was auch damit zusammen hängt, dass ich es liebe am Wasser zu sein, Inline skaten 
  • Malerei - ich übe mich noch in der Malerei mit Polychromo Buntstiften

Nachdem ich 2002 für meine Ausbildung zur staatlich anerkannten kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen 200 km weit von zu Hause wegzog, fühlte sich das zuerst wie ein Befreiungsschlag an. Es war mein Weg in die große Freiheit, in der ich tun und lassen konnte, was ich wollte. Doch es war auch der Punkt, an dem mein Leben immer weiter aus den Fugen geriet. Seit der ersten Diagnosestellung bin ich durch einige dunkle Täler gewandert, sowie auf sonnige Gipfel gestiegen. Ich kämpfe beharrlich gegen die immer wieder auftauchende, mitunter betörende Stimme des Aufgebens.

Joey - Montana 2011
In den letzten 10 Jahren durfte ich viel über mich lernen. Trotzdem stoße ich jeden Tag auf neue Dinge, die es an mir zu entdecken gibt. Wie die meisten Menschen mit Depressionen habe auch ich schon eine Reihe an Therapien hinter mir - ambulant, in Kliniken und Tageskliniken. Was mir aber viel mehr als all diese professionellen Anlaufstellen geholfen hat, waren 2 wundervolle Monate in Montana auf einer Farm. Mitten in der Natur, mit einer sehr liebevollen, fürsorglichen Gastfamilie und einer Menge tierischer Therapeuten für die Seele konnte ich zu mir selbst zurückfinden.

Ich freue mich auf eure Wegbegleitung. Lasst uns ein Stück gemeinsam gehen!

Eure Annie 


Kommentare:

  1. Hey Annie
    super Blog! Ich gratuliere, du sprichst mir oft aus der Seele!
    Lieben Grusss und weiter so!
    Pia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Pia
      vielen lieben Dank für dein Lob! Es freut mich zu sehen nicht vollkommen alleine zu sein - auch wenn ich das ja eigentlich weiß.
      Annie

      Löschen