Was tut mir gut?

Tu etwas, was deiner Seele und deinem Körper gut tut.

Diesen Satz werden sicherlich schon einige in schwierigen Phasen ihres Lebens gehört haben. Sei es in der Therapie, von der Familie oder auch von Freunden. Meist hilft mir dieser Satz im ersten Moment gar nicht weiter, denn mir fällt es unglaublich schwer zu bestimmen, was mir wirklich gut tut. Sobald ich merke, dass ich etwas gegen meine Verstimmung tun sollte, zwinge ich mich zu Tätigkeiten, die mir helfen könnten und fühle mich danach auch meist besser. Nur ob es mir wirklich gut tat oder ich mir das nur einrede, bleibt meist hinter einem grauen Schleier verborgen. 
Damit ich überhaupt eine Grundlage zum Vergleichen habe, benötige ich eine Bandbreite an Möglichkeiten, die mir gut tun könnten. Nur durch wiederholtes Ausprobieren werde ich hoffentlich mit der Zeit merken, welche Dinge meine Seele wieder ins Gleichgewicht bringen.
Aus diesem Grund habe ich beschlossen hier eine Liste anzulegen, die fortlaufend durch meine Erfahrungen - gerne auch eure Vorschläge - erweitert wird.


  • eine heiße Dusche mit gut duftenden Duschgel
  • eine heiße Badewanne mit gut duftenden Badezusatz
  • eine gute duftende Bodylotion auf den Körper auftragen
  • Tee, Kaffee oder Kakao trinken - je nach Jahres- und Tageszeit
  • spazieren gehen - am liebsten in der Natur oder am Wasser
  • ein gutes Buch lesen - ganz wichtig: in einer angenehmen Umgebung z.B. eingemummelt auf dem Sofa oder draußen in der Sonne
  • mit Tieren beschäftigen - das Streicheln von Tierfell soll ja beruhigend wirken
  • mit Buntstiften malen/zeichnen - wegen meines Perfektionismus nur bedingt anwendbar
  • Musik hören - je nach Gefühlslage unterschiedliche Genre
  • Tagebuch schreiben, damit die Gedanken vorerst aus dem Kopf sind
  • Entspannungsübungen - mir hilft besonders die progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • mein Seelenfutter: warmer Grießbrei oder Haferkleiebrei mit frischem Obst

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